Der Blaue und der Rote

10.2. – 6.3.2019

Bei all der Hundetrauer ist uns beinahe entfallen von unserer bisher nettesten Reiseetappenfreundschaft zu berichten.

Als wir auf der letzten großen Reise waren hatten wir ganz selten Internet. Hier in Afrika aber sind wir quasi ständig Online. Wir kaufen kurz hinter der Grenze eine lokale prepaid SIM Karte, laden die mit etwas Guthaben auf und los gehts. 1 GB kostet so zwischen 1,50€ und 2€. Ob es immer hilfreich ist alles gleich nachschauen zu können weiß ich zwar nicht. Besonders bei Krankheiten muss man da manchmal ziemlich schlucken.

Aber um Kontakt zu halten, andere Reisende zu suchen, zu finden oder aktuelle Informationen über die Grenzen oder die Routen zu erhalten ist das natürlich Top. Man sollte sich nur nicht zu sehr darauf verlassen, weshalb das Kartenmaterial zum Beispiel zu 100% auch offline funktionieren sollte. Was mein Lieblingsmaterial, maps.me, trotz aller Schwierigkeiten, die so ein reduziertes Kartenwerk mit sich bringt, bravourös meistert.

Zum Thema. Wenn man dann mal Langeweile hat fängt man natürlich auch an, ein wenig sinnlos herumzusurfen. Und bei einer dieser Aktionen stieß ich tatsächlich erstmals auf einen Bus, der fast genau wie unserer ist. Mit Hochdach, Iglhaut, Innenausbau für Langzeitreise ausgelegt. Nur blau statt rot und ein 408er kein 310er. Schnell den Blog http://www.insnirgendwo.de aufgerufen, Fotos angeschaut und gestaunt.

Da steht doch, dass die beiden Blauen im Moment über die Westroute von Nord- bis Südafrika fahren und eben in Mauretanien waren. Ich bin sprachlos. Zu dem Zeitpunkt waren wir gerade am Plage Blanche, im Süden Marokkos, also gar nicht weit weg. Aber dennoch zu weit, um sie noch zu erreichen. Wir bereiten uns gerade erst auf den ersten afrikanischen Grenzübertritt nach Mauretanien vor, wollen dann Offroad ins Landesinnere fahren und die beiden haben den Bericht über genau diesen Trip schon gebloggt. Heißt, sie sind mindestens 2 Wochen voraus.

Ich schreibe sie natürlich trotzdem an, verlinke auf unseren Blog, wo Fotos vom Igl sind und vergesse sofort wieder, dass ich das getan habe. Zwei Tage später ist Antwort da. Schön, von Euch zu hören, vielleicht klappts ja mit nem Treffen, schreiben Tanja und Alex. Hm, das klingt eher nüchtern. Sie sind unterwegs Richtung Senegal. Zu weit weg. Schade.

Wir machen uns auf den Weg in die Westsahara. Wir fahren an Laayoune vorbei und finden das eher unspektakulär. Wir streifen Dakhla und nehmen ein Bad in einer heißen Quelle. Vom berüchtigten km25 sind wir so abgeschreckt, dass wir Dakhla selber gar nicht erst anfahren. Dicht an dicht stehen hier Caravans aus Frankreich, Italien, Deutschland. Schlimmer als im Schrebergarten. Einige Kilometer weiter bekommen wir aufgrund eines landesweiten Stromausfalls beinahe echte Schwierigkeiten mit dem Dieselnachschub. Wir queren schließlich die Grenze Marokko Mauretanien. Ein einfacher Grenzübertritt ohne große Überraschungen. Keine Korruption. Nur langes Warten in der Mittagshitze bis wir dann wirklich ins Niemandsland zwischen den beiden Staaten entlassen werden und bald darauf in Mauretanien einreisen. Für die Hunde war der Übertritt eine Qual. Viel zu heiß, kein Schattenplatz in Sichtweite und mit zur Visastelle und zum Zoll, die in kühlen Räumen untergebracht sind, dürfen sie auch nicht. Das müssen wir nächstes mal anders machen. So viel ist klar.

In Mauretanien fahren wir ohne Zwischenstopp in Nouadibou gleich los Richtung Erzbahnpiste, sind dann aber doch erschrocken, dass wir – ohne Luftablassen – schon im ersten Ort in den Straßen beinahe im Sand stecken bleiben. Es ist wahnsinnig heiß, wir sind unsicher, ob die Hunde diese Hitze mehrere Tage ertragen können. Und beim Igl tritt bereits zum zweiten Mal ein eigenartiges Phänomen auf. Beim Umschalten zwischen Straßen- und Geländeallrad rastet das Autoatikgetriebe wohl nicht wieder richtig ein und plötzlich ist der Igl im Leerlauf, es lässt sich kein Gang mehr einlegen. Das passiert auch hier wieder. Nach einigen angespannten Minuten kracht es im Getriebe und es ist wieder ein Gang drin. Tja, jetzt müsste man sich besser auskennen. Ist das ein Getriebeschaden, der schlimmer wird oder ist das ein unglücklicher Zufall, der bei einem manuell zuschaltbaren Allrad alle 3 Monate mal vorkommen kann? Ein Post in diverse spezialisierte facebookgruppen bringt leider keine Klarheit, nur viele Belehrungen was den Umgang mit dem Allrad betrifft, die aber allesamt weniger von Sachkenntnis als von Klugscheißerei zeugen.

Nach einigem Überlegen beschließen wir, dass alles zusammengenommen zu viel gegen eine 500km Wüstenpiste spricht. Wir drehen und fahren nach Nouadhibou, wo wir bei Ali in der Innenstadt im Hof für einige Tage campieren. Robert schmiert und fettet das Verteilergetriebe bis alles flutscht und kann den Fehler nicht nochmal erzeugen. Wir hoffen beide, dass es das schon gewesen sein wird. Wir beschliessen,  die Pistenstrecke trotzdem nicht alleine zu fahren.

Alle Pläne also mal wieder dahin. Was tun wir jetzt? Wir schreiben die Blauen wieder an, mal sehen, wie weit sie gekommen sind. Und siehe da, sie antworten und stecken noch in Nouakchott, warten auf ihr Carnet de Passage. Alles klar, wir kommen! Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg nach Nouakchott und zwei Tage später sind wir auch schon da.

Wir überqueren auf einer Piste eine müllkippenähnliche Strecke auf der Suche nach dem angeblich schönsten Campingplatz der Stadt. Als wir gerade beginnen am richtigen Weg zu zweifeln, taucht aus der anderen Richtung ein blauer Iglhaut auf und hält vor einem Tor, das sich als Eingang zum Campingplatz herausstellt. Na, das ist ein Hallo. Völlig fremd und doch über die Blogs und Fotos bekannt stehen wir uns gegenüber, tauschen erste Informationen aus und umkreisen staunend das jeweils andere Gefährt, das so vertraut daher kommt und doch so anders ist. Abends schauen wir uns zusammen am Strand den Sonnenuntergang an und auch die Hunde schließen schnell Freundschaft mit den beiden. Eni Maiglöckchen taufen sie meine kleine Ena. Die quittiert den Kosenamen mit zutraulicher Nähe und schmeißt sich der Länge nach vor die Füße der beiden in den Sand und fühlt sich wohl.

 

Wir beschließen, Atar ganz auszulasen und stattdessen eine Weile zusammen mit den Blauen zu fahren. Wir wollen den Grenzübertritt nach Senegal in Angriff nehmen. Wir werden die Grenze in Diama überqueren, davor liegt ein Nationalpark. Dort wollen wir übernachten. Uns erwartet die bisher schlechteste Asphaltstrecke der Reise, gefolgt von der schlechtesten Piste. Wir überlassen das vorne fahren nicht nur deshalb gerne den Blauen. Sie überreichen uns eines ihrer Walkie Talkies, so dass wir in Kontakt bleiben können. Gute Maßnahme, denn Tanja saust nur so über die schlechte Straße und immer wieder verlieren wir Sichtkontakt.

Nachts suchen wir uns ein Plätzchen im Nationalpark nur wenige Meter von der Piste entfernt, da wir hier schon im Feuchtgebiet des Flusses Senegal sind, der in der Regenzeit Platz braucht. Der Boden ist dem entsprechend feucht. Wir sehen kleine Warzenschweine mit großen Hauern, so dass wir weder die Hunde frei laufen lassen wollen noch uns selber im Dunkeln weit von den Autos entfernen. Im Schutz der Autos machen wir abends ein kleines Feuerchen und freuen uns auf den Senegal, wo der strenge Islam angeblich einem gemäßigten Sufismus weicht. Wir machen aus, dieses Ereignis direkt hinter der Grenze mit einem Bier zu feiern.

Da wissen wir noch nicht, dass sich unsere Wege gleich am nächsten Tag vorerst wieder trennen werden. Denn während die Blauen ja nun ihr Carnet de Passage haben, hatten wir verstanden, man könne auch ohne dieses die Grenze überqueren und versuchen unser Glück. 48 Stunden später wissen wir, dass das zwar stimmt, aber nicht unbedingt eine angenehme Erfahrung ist. Insgesamt 29 Stunden mussten wir im Grenzbereich beim Zoll verbringen, uns unzählige Male anhören, dass wir den Wagen nicht legal ins Land bringen können ohne Carnet und nur eine Ausnahmegenehmigung von einem lokalen Rallyeveranstalter uns überhaupt Einlass verschaffen wird. Die kostet natürlich. 250€. Wir diskutieren, wir schreien, bitten und betteln, aber nichts hilft. Zusammen mit vier anderen Wagen werden wir am Ende die 250€ bezahlen und den Senegal für immer mit dieser unschönen ersten Begegnung verbinden. Wir haben uns selten so hilflos und ausgeliefert gefühlt. Keine gute Erfahrung.

Die beiden anderen sind nach St. Louis vorgefahren und haben getan was man tut, wenn man in ein neues Land einreist: Internet besorgt, Geld besorgt, einkaufen gewesen, Stellplatz für die Nacht gesucht. Ach und natürlich das erhoffte Bier. Wir sind von der Grenze so geschlaucht, dass wir erstmal Zuflucht in der legendären Zebrabar circa 30km südlich von St. Louis suchen und das eigentlich sehr schöne lebendige Städtchen nur für einen kurzen Einkauf besuchen. Später tut uns das ein wenig leid, weil der erste Eindruck sehr sympatisch war, aber wir wissen dann wenigstens, wo wir auf dem Rückweg nochmal halten sollten.

Die Blauen haben bei St. Louis übernachtet, während wir in der Grenze standen. Am kommenden Tag entschließen sie sich spontan, für eine Nacht zu uns zu stossen bevor sie nach Dakar müssen, ihr Carnet stempeln lassen. Es wird ein lustiger Abend mit reichlich Bier und Wiskey.

Und weil es so schön war, hängen die beiden die nächste Nacht noch dran und hoffen, dass sie die Strecke nach Dakar am nächsten Tag wirklich wie vermutet in nur 4 Stunden fahren können, damit sie gerade noch rechtzeitig ihr Carnet stempeln lassen können. Nachmittags erhalten wir Nachricht von ihnen, dass sie gut angekommen sind und alles geklappt hat. Prima!

Wir bleiben noch zwei weitere Nächte bei den Zebras, waschen unsere Bettwäsche – per Hand -, duschen, trinken abends Bier und kommen nun doch langsam im Senegal an. Ausgeruht fahren wir einige Tage später weiter und finden am Lac Rose, einer eher anstrengenden Touristenfalle, zur Mittagszeit wieder zusammen. Mittlerweile haben auch wir unser teures Passavant in Dakar verlängern lassen und eine sehr amüsante, aber leider viel zu kurze Nacht am Place de la Independence direkt vor der Behörde im Zentrum von Dakar mit dem Igl verbracht. Ständig spricht uns jemand an. Wir lernen Polizisten, Studenten und Lehrer kennen, sowie einen Heimkehrer aus Deutschland, der uns Nachts um zwei auf Deutsch mit den Worten „Ah, Landsmänner“ anspricht. Wir trinken ein Bier zusammen und erzählen uns Geschichten aus Deutschland und dem Senegal.

In den kommenden Tagen bringen wir unser Moskitonetz an, denn nun sind wir mitten im Malariagebiet. Eva weiß einige Tage lang nicht wie sie damit umgehen soll, denn der Tagesrhythmus verändert sich nun deutlich. Ab 13 Uhr wird es so heiß, dass wir uns am Liebsten  gar nicht mehr bewegen möchten, geschweige denn im Auto sein. Das hält an bis 17 Uhr. Wenn es dann endlich kühler wird und man draußen sitzen und durchatmen möchte, bricht auch schon die Dämmerung an und damit die Mosquitozeit. Im Wagen ist es dann immer noch viel zu warm, um sich dort aufzuhalten und im Übrigen sind die Mückennetze am Igl eher dafür gedacht dicke europäische Fliegen abzuhalten, nicht aber die kleinen afrikanischen Mosquitos.

Wir decken uns mit einer ganzen Kiste voll Insektenvernichtungsmittel ein, wir legen uns entgegen jedwedem ästhetischem Empfinden, lange beige Stoffhosen zu, wir kaufen sicherheitshalber noch zwei Mosquitonetze. Wir sprühen und sprayen uns ein. Das latemte Gefühl der unsichtbaren Bedrohung bleibt aber vorerst bestehen. Erst Jean Paul in Saly gibt uns einige Tipps, die unseren, also besonders meinen, Umgang mit den Mosquitos etwas entspannt.

Vom Lac Rose fahren wir also wieder als Zweiergespann weiter, die Petit Coté herunter. In den kommenden Tagen stehen wir viel an Stränden herum und versuchen uns an die Mittagshitze zu gewöhnen. Jeder von uns fährt sich einmal im Sand fest, kommt aber mithilfe der anderen wieder frei. Wir stellen fest, dass der Igl zu schwer beladen ist, der 4-Tonner der beiden Blauen wirkt trotz der wenigen PS im Gelände leichtfüßiger. Nur auf der Asphaltstraße sind wir mit unseren knapp 100PS im Vorteil.

In Pointe Sarene stehen wir tagelang mitten am Strand, verstecken uns mittags unter den Markisen und beobachten am Nachmittag das Treiben der Senegalesen, die sich die Zeit mit allen möglichen Sport und Trainingsarten vertreiben. Besonders beliebt sind Ringen, Fußball und eine Art Crosstrainig, bei dem man am Strand eigenartige Kreise läuft, sodann vorwärts und rückwärts springt und rennt und in die Hocke geht. Uns tut es gut, die lebenslustigen Senegalesen u6 beobachten wie sie zusammen Sport machen und gemeinsam essen und lachen. So viel Lebenslust haben wir im konservativen Mauretanien, aber auch im zurückhaltenden Marokko vermisst.

Wir selber werden auch Teil des Unterhaltungsprogramms. Ständig kommt jemand zu den Wagen, begrüßt uns und setzt ein immer gleiches Ritual von Fragen und Antworten in Gang. Hallo wie gehts? Gut, danke und selber? Wo kommt ihr her? Was tut ihr hier? Habt ihr einen Schluck Wasser ( rätselhafte Frage, die uns stetig begleitet. Es taucht aus dem Nichts jemand am Strand auf, kommt zum Wagen und das Erste was er fragt ist, ob man Wasser habe. Klar, haben wir und geben gerne welches, aber warum zum Teufel habt ihr nicht selber welches eingesteckt?)

Abends machen wir Feuer und trinken Bier und Schnaps und erzählen uns Reisegeschichten. Ab und zu kommt jemand und setzt sich zu uns. Das übliche Frage- Antwort-Ritual beginnt, nur dass Abends auch gerne mal nach einem Bier statt nach Wasser gefragt wird. Um die Ecke lebt ein Fischer, der jeden Abend seinen kleinen Fang nach Hause bringt. Er gesellt sich zu uns, verkauft uns für kleines Geld einige seiner Fische und so braten wir zwei Abende lang die leckeren Fische und freuen uns über die Lieferung frei Haus. Im Gegenzug besucht uns der Fischer jeden Abend und bleibt eine Weile mit uns am Feuer sitzen bis er auf die Uhr schaut und sagt, dass er nun gehen müsse, weil er sonst zu wenig Schlaf bekommt.

Irgendwann beschliessen wir zum nächsten Strand zu fahren, nach Palmarin, wo der Nationalpark des Sine Saloum Deltas beginnt. Dort tun wir uns mit einem Freistehplatz schwer. Als wir endlich denken, dass wir einen geeigneten Platz gefunden haben, werden wir schnell belehrt, dass wir hier nicht bleiben können, weil wir uns schon im Nationalpark befinden und die Schildkröten hier ihre Eier legen. Obwohl wir wissen, dass die Schildkröten ihre Eier im November legen und nicht jetzt im Februar und dass der Nationalpark erst weiter im Osten beginnt, geben wir uns bei der dritten Aufforderung und nach Vorsprache beim lokalen Vorsteher und Schildkröteneinzähler geschlagen.

Um die Ecke gibt es eine Lodge, dort kann man laut iOverlander für 3000CFA pro Nacht mit den Campern am Strand stehen. Ok, 3000CFA ist nicht viel, das können wir tun. Wir stehen schließlich wirklich sehr schön direkt am Strand. Nachts leuchten die Wellen grün, weil Plankton darin ist. Wieder bleiben wir einige Tage und genießen das Meer und die frische Brise. Mehr als den schönen Stellplatz hat der Ort allerdings kaum zu bieten. Die Toilette möchte man lieber nicht benutzen, es gibt kein fließendes Wasser, laut Betreiber, weil im lokalen Wasser Keime entdeckt wurden und das Problem seit 2 Monaten ausgesessen wird. Es gibt kein Wlan, keine Waschmaschine und auch der Swimmingpool ist ausser Betrieb. Aber egal. Wir haben ja alles bei uns.

Der Ort heißt Eden.

Vermutlich hier sind die Hunde vergiftet worden oder haben sich die Krankheit geholt, die Ena umgebracht und Thio wochenlang bis zur totalen Abmagerung zur Fressverweigerung getrieben hat. Ausgerechnet an einem Ort der Eden heißt….

Von hier beschließen wir, nicht wie ursprünglich geplant um Gambia herumzufahren, sondern das Land doch zu durchqueren und damit den kürzesten Weg zu unserer nächsten Passavantverlängerung zu nehmen. Wir freuen uns sehr, dass Tanja und Alex Lust auf Pistefahren haben, denn so können wir in Begleitung ausprobieren, was der Igl alles kann. Wir fahren einige Kilometer sehr interessante und schöne Piste, nichts wirklich schweres. Es ist sogar viel angenehmer von der großen Straße runterzufahren und auf den guten Sandpisten zu fahren. Gut gelaunt durchqueren wir kleinere und größere afrikanische Rundhüttendörfer und werden dort zumeist mit ungläubig staunenden Augen, aber großem Hallo begrüßt.

In der Nacht vor dem Grenzübertritt nach Gambia stehen wir an einem Stausee und beobachten Eisvögel. Sehr schön! Wenn nur Thio wieder fressen würde. Ena geht es zu diesem Zeitpunkt noch sehr gut, also sorgen wir uns nur um ihn. Das ändert sich leider schlagartig nach der nächsten Nacht am Gambiafluss.

Was dann passierte haben wir im Artikel Sie stoppten und weinten beschrieben.

Leider konnten wir wegen des dort beschriebenen Hundedramas nicht weiter zusammen fahren. Das hatte uns großen Spaß gemacht. Aber unsere Route führte uns zurück und so sind die beiden nun wieder um zwei Wochen vor uns. Wir haben uns aber geschworen, die Hektik komplett aus der Reise zu nehmen und unseren eigenen Plan von durchschnittlich maximal 50km am Tag nun erneut anzuvisieren. Thio ist für Gewaltfahrten auch noch viel zu schwach und so müssen wir die beiden leider mit einem weinenden Auge ziehen lassen.

 

 

 

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