Igl Verbrauch und Offroad

Beide brennen wir darauf, den Igl auch Offroad auszuprobieren. Bislang sind wir ja fast nur Straße gefahren. Da ist er im Verhältnis zum Magirus Deutz mit 13-15 Litern auf 100km Dieselverbrauch recht sparsam. In Marokko liegt der Dieselpreis derzeit bei etwa 80Eurocent pro Liter. Wir rechnen also großzügig mit 15l*80ct = 12€ auf 100km.

Da wir den Wagen bisher nur wenig Offroad gefahren sind, haben wir beschlossen, uns langsam an das Thema heranzutasten. Erstmal kurze und eher leichte Strecken zu fahren mit kleineren Schwierigkeiten, aber der Möglichkeit notfalls schnell Hilfe zu erreichen.

Damit haben wir vorgestern begonnen in einem ausgetrockneten Flußtal südlich von Ait Mansour. Ausgewiesen waren Schriften in ca. 9km Entfernung. Die Piste dorthin haben wir als Teststrecke genommen.

Sie ging teilweise durch das ausgetrocknete Flußtal, teils über Sand und Geröll. Der Igl hat sich hervorragend geschlagen und sowohl die steilen Senken in das Flussbett und wieder heraus gut gemeistert, als auch die Sandbetten und die gerölligen Steinstrecken noch ohne die Luft abzulassen 1a absolviert. Schwierig wird es werden, wenn eine Mulde zu steil ist, dann wird er wohl hinten mit der Anhängerkupllung aufsetzen. Mal sehen, ob wir hier noch etwas optimieren können.

Nach 9km ging es leider nicht weiter. Wir konnten zwar an einem Berg arabische Schriftzeichen lesen, die vermutlich auf die Gravuren im Fels hingewiesen haben, aber die Sonne stand schon tief und die Spuren der Piste waren sehr ausgewaschen, so dass wir ihnen nicht sicher weiter folgen konnten. Auf maps.me war die Piste zwar verzeichnet, aber durch den letzten starken Regen waren einige Streckenabschnitte unbefahrbar geworden und es hatten sich Umfahrungen gebildet. Wir haben einige Versuche gemacht, direkt auf die Gravuren zuzufahren, mussten aber abbrechen, da die Steine im Flußtal zu groß und die Tragfähigkeit zu ungewiss waren und wir immer wieder an steilen Abrisskanten wenden mussten. So haben wir beschlossen das Experiment hier abzubrechen und zurück zu fahren. Hin hatten wir übrigens für die 9km 1,5 Stunden benötigt, zurück nur noch eine.

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